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Pink und violett

Die NGD-Gruppe auf dem Schleswig-Holstein-Tag

Vom 4. - 6. Juni 2010 fand der diesjährige Schleswig-Holstein-Tag in Rendsburg statt.

Bei schönstem Wetter präsentierten sich über 200 Vereine und Verbände, vor allem am Obereiderhafen in den Pagoden-Zelt-Meilen; ob es 300.000 Besucherinnen und Besucher an diesem Wochenende waren, wie Veranstalter und Medien berichteten, lässt sich schwer beweisen – allerdings waren die ganze Zeit auch die Zelte der NGD-Gruppe gut besucht. Einrichtungen der NGD-Gruppe aus der Region Rendsburg stellten ihre Arbeit und Dienstleistungen in vier Zelten auf der Meile mit der Farbe Pink aus, der „sozialen Meile“. Vertreten waren dabei die rabs, der Marienhof, die TIDE, die Werkstatt Materialhof, die Evangelische Jugendhilfe Rendsburg, die Seniorenwohnanlage am See Fockbek, das Haus Eichengrund und GemeindeNah. Die Show-Fahrräder der rabs, der Kickertisch der Jugendhilfe, die Folienbeschriftung der Werkstatt Materialhof, ein Video zum Thema „Technische Assistenz“ für ältere Menschen, Infos auf Bannern und Flyern – es gab vielfältige Anknüpfungspunkte für Gespräche und Informationen.

NGD-Gruppe erstmals auf violetter Meile

Zum ersten Mal hatte die NGD-Gruppe auch ein Zelt in der violetten Meile besetzt. In der Kirchenmeile, wie sie kurz genannt wird, präsentierten sich unter der Überschrift „Schätze unseres Glaubens“ 16 Zelte der evangelischen und der katholischen Kirche. Die Klimakampagne, das Amt für Öffentlichkeitsdienst, evangelische Kitas, das Zentrum für Kirchliche Dienste und die Diakonie: Ganz unterschiedliche Bereiche der beiden großen Kirchen beteiligten sich an der Meile Religion und Kirche. Erkennbar waren die Haupt- und Ehrenamtlichen an den violetten Poloshirts mit der Aufschrift „Schatz Gottes“, die es passend zur violetten Meile gab. Verteilt wurden außerdem violette Schatzbeutel. Besonders den Kindern machte es große Freude, in den 16 Zelten nach einem Schatz zu suchen. So gab es zum Beispiel Halbedelsteine, Lutherbonbons, handgemachte Marmelade (Hof Kubitzberg) und Seifen (Eckernförder Werkstatt), Magneten, selbst gebackene Kekse und vieles mehr zu entdecken. Reichlich verteilt wurden auch die Segenskarten, die es an allen Ständen zum Mitnehmen gab. Im NGD-Gruppen-Zelt mussten die Erwachsenen für ihren Schatz dann ein wenig mehr leisten: die Anzahl der Kaffeebohnen von etwa einem Pfund Eckernförder Kaffee in einem Glas musste geschätzt werden – aus den circa 500 Tipps wurden die drei genauesten mit einer Schatzkiste belohnt – wieder mit Produkten des Hofes Kubitzberg und Kaffee und Seife aus der Eckernförder Werkstatt.

Karsten Struck

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